Themen-Abende für Frauen und Männer

 

„Brüderchen und Schwesterchen“

– Geschwister zwischen Liebe und Streit

Zwischen Geschwistern scheint es Rivalität genauso zu geben wie Geschwisterliebe. Damit bestehen
negative Gefühle, wie Eifersucht, Neid, Aggression gleichzeitig neben den positiven Gefühlen von Solidarität und Vertrauen. Eltern wünschen sich eine möglichst harmonische Beziehung zwischen den Geschwistern. Es ist das Natürlichste der Welt, dass Geschwister sich streiten. Sie lernen dabei viel über sich und ihre Geschwister. Sie lernen, dass man Konflikte austragen und 2 Minuten später wieder zusammen spielen oder sich gemeinsam gegen die Eltern verbünden kann. Manchmal gibt es allerdings Situationen, in denen Eltern sich fragen, ob sie nicht eingreifen sollen.
Wie können Eltern eine gute Beziehung fördern? Wie die Kinder unterstützen?
Im Anschluss an die Ausführungen des Referenten ist ein Austausch in ungezwungener Atmosphäre möglich.
Nächster Termin: Dienstag, 16. Januar 2018, 19:30 21:30 Uhr
Kosten: 10 Euro (inkl. Skript und Getränke)
Anmeldung: ĂĽber E-Mail unter hebamme-gwendolyn@gmx.de oder ĂĽber das Kontaktformular
Anmeldeschluss: 09.01.2018

 

„Auf die Bindung kommt es an!“

– Sicher gebundene Kinder entdecken die Welt.

Die ersten Jahre im Leben eines Kindes sind entscheidend für seine Fähigkeit Bindungen zu gestalten. Das Bedürfnis nach Nähe und Bindung sowie der Wunsch nach Exploration prägen die kindliche Entwicklung. Kleinkinder benötigen zur Erkundung ihres Umfeldes eine sichere Basis und dabei vor allem eine verlässliche Bezugsperson, die ihnen Sicherheit und Trost gibt, ihren Erkundungsdrang unterstützt und auf ihre emotionale Befindlichkeit angemessen reagiert. Auf der Grundlage von Bowlbys Bindungstheorie lernen Eltern die Strategien von Babys und Kleinkindern zur Aktivierung ihres Bindungsverhaltens kennen und können anhand von praxisnahen Beispielen einordnen, wann die Bedingungen für exploratives Verhalten gegeben sind. Im Eltern-Kind-Team nehmen dabei der Part der Eltern und ihre Fähigkeit, feinfühlig auf die jeweiligen Bedürfnisse ihres Kindes einzugehen, eine zentrale Rolle ein. Die Bindungsfähigkeit eines Kindes hat Einfluss auf alle späteren sozialen Interaktionen wie etwa die Eingewöhnung im Kindergarten, die Beziehungsgestaltung zu Gleichaltrigen, die Aufnahme und Gestaltung von Spielsituationen und die Lernkompetenz in Natur, Spiel und Schule.
Im Anschluss an die Ausführungen des Referenten ist ein Austausch in ungezwungener Atmosphäre möglich.
 
Nächster Termin: Dienstag, 13. Februar 2018, 19:30 – 21:30 Uhr
Kosten: 10 Euro (inkl. Skript und Getränke)
Anmeldung: ĂĽber E-Mail unter hebamme-gwendolyn@gmx.de oder ĂĽber das Kontaktformular
Anmeldeschluss: 06.02.2018

Jungen sind anders, Mädchen auch! – Geschlechtsbewusste Erziehung

Auch wenn es sehr viele Gemeinsamkeiten zwischen den Geschlechtern gibt: Mädchen und Jungen sind verschieden – und das bezieht sich nicht nur auf das biologische Geschlecht. Mädchen sind vermeintlich sprachbegabter und kooperativer, Jungen gelten als eher technisch interessiert und oft durchsetzungsfreudiger. Aber auch im Fühlen und Denken unterscheiden sich die Geschlechter. Woran liegt das? Welche körperlichen und psychologischen Bedürfnisse haben Jungen und Mädchen, was brauchen sie an Herausforderungen, Anregungen und Vorbildern für eine gesunde Entwicklung? Und was passiert, wenn Jungen und Mädchen sich ganz „untypisch“ verhalten und aus der Rolle fallen?

Der Referent gibt praxisnahe Anstöße für eine alters- und geschlechtergerechte Erziehung. Dabei werden die Fragen der Teilnehmer beispielhaft diskutiert, ohne ins Schubladen- Denken zu verfallen.

Nächster Termin:    folgt

Kosten: 10 Euro (inkl. Skript und Getränke)

 

Hauen, Beißen, Treten – Umgang mit kindlichen Aggressionen

Das gemeinsame Spiel von Kindern ist nicht immer frei von Konflikten, sei es zu Hause oder im Kindergarten. Oft verfügen Kinder noch nicht über die Strategien, diese Konflikte ohne Handgreiflichkeiten lösen zu können. Wir Eltern stellen uns dann häufig die Frage, was wir tun können, wenn unser Kind haut, beißt oder tritt bzw. von einem anderen Kind so behandelt wird. Es entstehen Zweifel an der eigenen Erziehungskompetenz und manchmal auch Gefühle von Scham gegenüber anderen Eltern. An diesem Abend wird es Thema sein, wie solche Verhaltensweisen bei Kindern entstehen und wie Eltern angemessen darauf reagieren können. Anhand von praxisnahen Beispielen versetzen wir uns in unterschiedliche Situationen und versuchen die Motive und Bedürfnisse der Kinder zu verstehen, um ihnen damit Handlungsalternativen an die Hand geben zu können.

Im Anschluss an die Ausführungen des Referenten ist ein Austausch in ungezwungener Atmosphäre möglich.

Nächster Termin:    folgt

Kosten: 10 Euro (inkl. Skript und Getränke)

Frühkindliche Sexualität

Der Mensch ist ein sexuelles Wesen und zwar von Anfang an. Aber schauen wir mit unserer Erwachsenen-Brille auf kindliche Sexualität, kann dieser Gedanke auch Bauchschmerzen bereiten.

  • Wie äuĂźert sich kindliche Sexualität, welche Entwicklung nimmt sie?
  • Wie gelingt es Eltern und Erziehenden von Babys und Kleinkindern, ihre Kinder selbstsicher in Bezug auf den eigenen Körper und die eigene Identität werden zu lassen?
  • Und mal ganz nebenbei: DĂĽrfen denn Kinder ĂĽberhaupt schon gefahrlos Lust auf ihre Sexualität haben?

Das Ziel einer frühkindlichen Sexualerziehung lautet, dass das Kind seine eigene Sexualität selbstbestimmt und lustvoll leben lernt. Dazu bedarf es Vorbilder mit Mut und Haltung. In dieser Veranstaltung werden wir nicht die Hosen herunterlassen. Wir nehmen aber auch kein Blatt vor den Mund.

Im Anschluss an die Ausführungen des Referenten ist ein Austausch möglich.

Nächster Termin:   folgt

Kosten: 10 Euro (inkl. Skript und Getränke)

 

Referent:

Mathias Haase

Erzieher & Bachelor of Arts (Bildungswissenschaften)

Mehr als 10 Jahre Berufserfahrung in der Kinder- und Jugendlilfe, Kinderschutzfachkraft

Sexualpädagoge (gsp)

33 Jahre, verheiratet, 2 Kinder

Anmeldung ĂĽber das Kontaktformular oder unter 0163-2760705 !